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TSG trotzt personellen Problemen

TSG trotzt personellen Problemen

(dd). Das ist mal ein Ding: Der siebte Sieg in Folge hat die Handballerinnen der TSG Leihgestern in der Staffel Mitte der 3. Liga doch tatsächlich auf den zweiten Tabellenplatz gehievt. Eine Platzierung, die in der jüngeren Vereinsgeschichte ihresgleichen sucht. Mit 21:7-Punkten liegt die TSG zwei Zähler hinter Spitzenreiter Köln und ist punktgleich mit dem dem Drittplatzierten, der HSG Bad Wildungen. Auf Rang fünf folgt der PSV Recklinghausen (19:9), der an diesem Samstag (7. Februar 2026, 19.30 Uhr) in der Stadthalle Linden zu Gast sein wird.

Der 31:28 (17:15)-Erfolg Leihgesterns am vergangenen Sonntag bei der Zweitliga-Reserve des FSV Mainz 05 war hoch verdient. Ein personell sehr stark angeschlagenes Team aus Linden kämpfte sich gegen ein mit mehreren Spielern aus dem Kader der „Ersten“ verstärktes Mainzer Team durch. Entsprechend stolz und glücklich war Trainerin Jonna Jensen anschließend, die sich bei Aushilfe Kim Fuhrländer bedankte, die extra aus Leipzig angereist kam, um die TSG zu unterstützen und defensiv einen starken Part spielte.

Zwar legte Mainz eine 3:0 und 5:1-Führung vor, doch nach einer frühen Auszeit verkürzte Leihgestern im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zusehends und glich in der 16. Minute durch Nicole Kunzig zum 9:9 aus.

Beim 11:10 (20., wieder Kunzig) ging die TSG erstmals in Führung und sollte diese nicht mehr hergeben. Mit einer 17:15-Führung für Leihgestern wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause spielten sich die Gäste eine Drei- bis Vier-Tore-Führung heraus und verteidigten diese mit überragender Einstellung bis zum 31:28-Endstand.

 

Leihgestern: Skill, Weier; Welchert (3), Clausius (1), Zörb, Fuhrländer, Tekin (3), Kerdi (6/3), Zakrzewska (5), Kunzig (4), Jochem, Eiskirch (5), Riegel (4).